Baurecht

Für “genügend angepasste“ Solaranlagen braucht es nur eine Meldung bei der Baubehörde statt einer Baubewilligung. Eine solche braucht es hingegen bei Anlagen auf Kulturdenkmälern. 

Seit 1. Mai 2014 fällt für «genügend angepasste» Solaranlagen die Bewilligungspflicht weg. Die Verordnung (RPV) definiert diesen Begriff. Sie müssen u.a. als kompakte Fläche und mit einem maximalen Abstand von 20 cm von der Dachfläche erstellt werden (siehe RPV Art. 32a). Allerdings besteht weiterhin eine Meldepflicht bei den Baubewilligungsbehörden vor Baubeginn. 

Weiterhin eine Baubewilligung verlangt wird bei Anlagen auf Kulturdenkmälern (Art. 32b). Es gibt dazu einen klar definierten Katalog der zu berücksichtigenden Inventare. Weiterführende Informationen: