Solaranlagen - Installationsarten

Solaranlagen lassen sich auf Dächern, Fassaden oder auf dem Freiland installieren. Daneben gibt es Sonderanwendungen wie an Lawinenverbauungen oder Schallschutzwänden.

Freilandsolaranlagen

Freilandsolaranlagen sind Anlagen, die auf einer freien Fläche aufgestellt sind. Mittels Unterkonstruktionen werden die Photovoltaikmodule gewinkelt zur Sonne ausgerichtet. Zu unterscheiden sind fest montierte Freilandsolaranlagen und nachgeführte Anlagen, die dem Stand der Sonne folgen.

In der Schweiz haben sie aktuell keine grosse Bedeutung. Die Flächenknappheit, aufwendige Bewilligungsverfahren und Vorbehalte in Teilen der Bevölkerung lassen mittelfristig keinen signifikanten Anlagenzubau erwarten.  Auch aus Sicht von Swissolar soll prioritär das enorme Potenzial auf Dächern und Fassaden für die Solarenergie nutzbar gemacht werden: Bis zu 40% des heutigen Strombedarfs könnten so abgedeckt werden. Auf bereits vorbelasteten Flächen, zum Beispiel entlang von Autobahnen und Schienenwegen, in Skigebieten und Steinbrüchen oder an Lawinenverbauungen kann eine Nutzung jedoch in Erwägung gezogen werden. Es gilt dabei, das Verhältnis zwischen dem Einfluss auf das Landschaftsbild und dem Energieertrag (v.a. im Winter) der Anlage im Auge zu behalten.

Weitere Installationsarten

Es gibt einige erwähnenswerte Sonderlösungen von PV-Installationen. Hierunter fallen Anlagen an Lawinenverbauungen, auf Skiliften, an Schallschutzwänden oder Anlagen auf Stauseen (noch in Planung). Ferner existieren diverse produktintegrierte Lösungen (z.B. Parkscheinautomaten, Lampen, etc.).