KEV und Einmalvergütung

Die Kostendeckende Einspeisevergütung KEV sorgt seit 2009 für einen wachsenden Photovoltaikmarkt. 2014 wurde zusätzlich die Einmalvergütung (EIV) eingeführt, die ab 2018 als alleiniges Förderinstrument für Photovoltaikanlagen zur Verfügung steht.  

  • Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV)

    Die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist ein Instrument des Bundes zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien und ist seit 2009 in Kraft. Die KEV deckt die Differenz zwischen Produktion und Marktpreis und garantiert den Produzentinnen und Produzenten von erneuerbarem Strom einen Preis, der ihren Produktionskosten entspricht. Gespeist wird der KEV-Fonds von allen Stromkonsumentinnen und -konsumenten, die pro verbrauchte Kilowattstunde eine Abgabe bezahlen (ab 2018 2,3 Rp. pro Kilowattstunde).

    Es besteht eine Warteliste von rund 35‘000 Anlagen. Neu angemeldete Anlagen haben keine Chance mehr auf einen positiven KEV-Bescheid.

    Weiterführende Informationen finden Sie auf folgender Webseite des Bundesamtes für Energie (BFE). 

  • Zurzeit ist die Einmalvergütung nur für Kleinanlagen bis 30 Kilowatt verfügbar. Ab 2018 gibt es sie für Photovoltaikanlagen bis 50 Megawatt. Sie deckt rund 30% der Investitionskosten und steht auch für KEV-Projekte auf der Warteliste zur Verfügung. Es gelten unterschiedliche Verfahren für Kleinanlagen unter 100 kW und Grossanlagen über 100 kW. Die Anmeldung erfolgt bei Swissgrid.

    Weitere Informationen zur EIV (Swissgrid)