Solarhotel

Jugendherberge Zürich

Beschreibung

Geduscht wird mit Solarwärme

 

Unter den 52 Schweizer Jugendherbergen gehört Zürich zu den grössten. Rund ein Viertel aller Jugendherbergen haben eine Solaranlage. Bereits 2004 wurde das «Youthhostel» Zürich mit einer grossen Anlage zur Brauchwassererwärmung ausgerüstet.

 

Die Jugendherberge Zürich an der Mutschellenstr. 114 in Zürich-Wollishofen ist rund um die Uhr offen, damit die Gäste die Weltstadt Zürich auch wirklich kennen lernen können. Sie gilt als eine der modernsten der Welt. Den Globetrottern stehen eine geräumige Eingangshalle und ein grosszügiger Innenhof zur Verfügung. Die Zimmer sind hell und gemütlich eingerichet, die Lage in Seenähe ist einmalig.

 

Die Jugendherberge Zürich gehört neben jener von St. Moritz und Lausanne zu den Perlen der Schweizer Jugendherbergen. Sie besteht aus drei zusammenhängenden Baukörpern und wurde 1965 eröffnet; im Jahr 2006 erfolgte eine gründliche Sanierung, die auch mit einer Erweiterung verbunden war.

 

65‘000 Gäste brauchen viel Warmwasser

Die Jugendherberge Zürich weist 290 Betten auf und wurde im vergangenen Jahr von 65‘000 Gästen besucht. Hochsaison sind vor allem die Sommermonate. Dann wird viel Warmwasser benötigt: Auf dem Flachdach des Schlaftraktes sind 2004 insgesamt 84,5 m2 Flachkollektoren für die Brauchwassererwärmung installiert worden. 2009 kamen 86 m2 Photovoltaik hinzu, die allerdings dem Elektrizitätswerk Zürich (EWZ) gehören; die Jugendherberge vermietet dem EWZ die Dachfläche. Energiesparen ist ein Thema: Aus Effizienzgründen wurde 2003 ein Wärmepumpen-Tumbler eingebaut, der den Stromverbrauch halbiert. Auch bei den anderen Geräten und bei der Beleuchtung wurde auf Energieeffizenz geachtet.

 

Historische Jugendherberge Zürich

Die Jugendherberge Zürich in Wollishofen gehört zum Inventar schützenswerter Bauten der Stadt Zürich und gilt als Zeitzeugin der 1960er-Jahre-Architektur. Im Herbst 2007 erhielt die Jugendherberge Zürich eine Spezialauszeichnung im Rahmen des von ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) verliehenen Preises als historisches Hotel des Jahres 2008 für «einen bewussten und gelungenen Umbau eines Baus aus den 60er Jahren».