Zehn Jahre Erfahrung

Das Haus der Familie Haldimann in Obergoldbach (BE) liegt an idyllischer Lage, an einem Südhang. Elisabeth Haldimann erzählt im gemütlichen Wohnzimmer des geräumigen Hauses: «Wir haben vor zehn Jahren mit unserem Sohn und seiner Frau ein Doppeleinfamilienhaus gebaut. Für uns stand fest, dass wir nie auf Heizöl setzen würden. Zuerst haben wir eine Wärmepumpe ins Auge gefasst, aber unser Schwiegersohn konnte uns von den Vorteilen der Sonnenenergie überzeugen. Wir haben den Entschluss nie bereut.»

 

Auf der Südseite des Dachs des schmucken Holzhauses im Minergie-Standard glänzen 62m² Sonnenkollektoren. Hans Haldimann, ehemaliger Mitarbeiter einer landwirtschaftlichen Genossenschaft, berichtet: «Die Sonne liefert uns so viel Wärme, dass wir neun Monate im Jahr ohne jegliche Zusatzenergie sowohl heizen als auch das Warmwasser aufbereiten können. Im Keller unseres Hauses steht ein 15'000-Liter-Solarspeicher, der die kostenlose Energie der Sonne auffängt. Wenn die Sonne im Winter einen Tag pro Woche scheint, ernten wir auf dem Dach genügend Sonnenenergie. In den Monaten Dezember bis Februar benützen wir zusätzlich eine Stückgutheizung. Doch der Holzverbrauch ist gering: In den letzten 10 Jahren verbrannten wir gerade mal 2 Ster Holz pro Winter, um die beiden Häuser mit einer Bruttowohnfläche von 280 m² zu beheizen.»

 

Hätte die Familie Haldimann beim Bau nur auf eine Holzheizung gesetzt, ohne das Haus optimal zu Dämmen und die Sonnenenergie einzubeziehen, wäre der Holzverbrauch um ein Vielfaches höher ausgefallen. Die Wände wurden mit 28cm und das Dach mit 22cm Isolation wärmegedämmt. Damit entspricht es dem Minergie-Standard. Elisabeth Haldimann freut sich: «Wir haben ein Haus, das uns keine Heizkosten verursacht und unseren Grosskindern eine intakte Umwelt hinterlässt.»

 

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