Minergie-Standard

Margrit Perler und Felix Schneuwly wohnen seit 2001 in ihrem Minergie-Haus in Wünnewil (FR).

«Für uns war es klar, dass wir bei einem Neubau auf den Minergie-Standard setzen würden,» erklärt Margrit Perler und fügt an: «Um diesen zu erfüllen, war die Solaranlage fürs Warmwasser erforderlich. Wie bei jedem Hausbau gab es auch bei uns eine Sparrunde. Da mussten wir auf die Regenwassersammlung verzichten. Die Sonnenkollektoren, es sind 6m², wollten wir jedoch behalten.»

 

Das moderne, nach Süden ausgerichtete Haus mit Pultdach wird auch mit passiver Sonnenenergie geheizt: «Die Kraft der Sonne ist enorm. Alle unsere Zimmer sind nach Süden ausgerichtet. Sobald die Sonne auch nur ein bisschen durch die Wolken scheint, profitieren wir von ihrer Wärme. Wir haben eine Erdsondenwärmepumpe und heizen das Warmwasser in den Wintermonaten mit Strom nach, aber die Stromkosten sind sehr gering. Im Schnitt zahlen wir gerade mal Fr. 100.- im Monat, darin inbegriffen sind alle elektrischen Installationen vom Licht über die Wärmepumpe bis hin zur kontrollierten Lüftung.»

 

In der Wohnküche der fünfköpfigen Familie ist noch eine Nische frei: «Wir möchten in dieser Ecke einen Speicherofen installieren. Kamin und Anschlüsse sind vorhanden, nun fehlt uns nur noch der Ofen! Dies würde es uns erlauben, die Wärmepumpe nur noch bei ganz kalten Temperaturen einzuschalten,»
berichtet die Mutter von drei Kindern zwischen 4 und 8 Jahren.

 

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