Minergie-Haus

Solare Heizungsunterstützung

Sylvia und Toni Wenger zogen im Jahr 2000 in ihr schmuckes Minergie-Haus in Niederschönegg bei Burgistein (BE) ein. Den Minergiehaus-Standard erfüllt ihr Holzrahmenhaus nebst der guten Wärmedämmung auch dank den 18m² Sonnenkollektoren, die auf dem nach Süden ausgerichteten Dach installiert sind.


Toni Wenger: «Die Kollektoren haben wir in einer 12-köpfigen Baugruppe selber gebaut, unterstützt von der Vereinigung Solar Support. Dank der solaren Heizungsunterstützung, der guten Wärmedämmung und der kontrollierten Lüftung ist der Energiebedarf für die Heizung und die Warmwasseraufbereitung sehr gering. Wir decken ihn in den Wintermonaten mit dem Pellet-Zimmerofen, der im Wohnzimmer steht. Er weist eine Leistung von maximal 10kW auf. Die drei letzten Winter haben gezeigt, dass wir damit bestens ausgerüstet sind. Das Warmwasser wird während der kalten Jahreszeit ebenfalls vom Pelletofen geheizt, der an den 2'500-Liter-Speicher im Keller angeschlossen ist. Wir verfügen zwar über einen Elektroeinsatz, aber in den drei Wintern, die wir nun hier wohnen, mussten wir das Warmwasser nie mit Strom aufheizen. Wir verbrennen rund 1,5 bis 2 Tonnen Pellets pro Winter.»

 

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